Aktuelle Nachrichten

Na-Tour

Na-Tour: Start in die neue Saison

Vor einem Jahr wurde «Na-Tour», die App-basierte Stadtführung zu Naturthemen in Arbon, lanciert. Bereits haben etliche Personen und einige Schulklassen den Rundgang begangen und die Stadt aus einem anderen Blickwinkel kennengelernt. Seit wenigen Wochen machen zwei Tafeln, eine vis-a-vis dem Bahnhof und eine andere bei der Velopumpstation am Hafen auf das unterhaltsame Angebot für EinwohnerInnen, BesucherInnen und TouristInnen aufmerksam.
Nachdem es in den Wintermonaten in der Natur eher ruhig zuging, wird es nun mit dem Frühlingseinzug jeden Tag spannender. Eine gute Gelegenheit, Arbons Natur mit der App zu erleben, ergibt sich diesen Sonntag, 9. Mai von 14 bis 17 Uhr. Start und Ziel befinden sich auf der Seepromenade hinter dem Parkplatz Metropol. Die Tour wird individuell in kleinen Gruppen, z.B. mit Familie oder Freunden oder auch alleine absolviert. An verschiedenen Stellen stehen Helfer für Fragen oder bei Problemen bereit. Die Hygiene-Massnahmen des BAG werden eingehalten.
Als Vorbereitung wird empfohlen, die App und die Tour vorgängig auf dem Smartphone zu installieren. Infos dazu finden sich unter www.na-tour.ch. Wer hierzu Fragen hat oder Unterstützung benötigt, kann sich über info@na-tour.ch an die Organisatoren wenden.

Der Natur- und Vogelschutzverein «Meise», die Stadt Arbon sowie Arbon Tourismus freuen sich auf zahlreiche Teilnehmende in diesem Jahr.

Baumpflege

Baumpflege – aber richtig

Jetzt im Frühjahr sieht man wieder oft, dass Bäume „gepflegt“ bzw. beschnitten werden. Leider geschieht dies vielfach nicht fachgerecht, auch wenn diese Arbeiten von Gartenbaufirmen ausgeführt werden.

Der fachgerechte Kronenschnitt zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
– keine Astschnitte im Starkastbereich
– keine Kappungen
– keine stammbündigen Schnitte
– Entfernung von maximal einem Viertel bis Drittel an Feinastmaterial

Wird nur eines dieser Kriterien missachtet, bedeutet dies gleichzeitig das Zuwiderhandeln gegen drei Grundprinzipien in der Lebens- und Überlebensstrategie der Bäume. Die Folgen nicht fachgerechten Kronenschnitts sind fatal:
– erhöhtes Risiko von Holzfäule
– erhöhte Bruchgefahr
– reduzierter Gesundheitszustand
– verkürzte Lebensdauer.

Weitere Informationen zur fachgerechten Baumpflege findet man beim Bund Schweizer Baumpflege unter http://baumpflege-schweiz.ch/dokumente/. Eine Kurzbeschreibung dazu finden Sie hier.

HV 2021

Liebe Meise-Mitglieder
Liebe Naurfreundinnen und Naturfreunde

Das spezielle Jahr 2020 ist auch an unseren Tätigkeiten nicht spurlos vorbeigegangen, wie aus dem Kurz-Jahresbericht zu erkennen ist, und hat auch noch Auswirkungen auf dieses Jahr.

Während Jahrzehnten wurde unsere Hauptversammlung am letzten Samstag des Monats Februar abgehalten. Doch dieses Jahr ist leider alles anders. Das Versammlungsverbot für mehr als 5 Personen wird dann noch nicht aufgehoben sein. Wir haben die HV deshalb auf Donnerstag, den 10. Juni verschoben. Beginn ist 19 Uhr.
Sollten wir sie auch dann noch nicht durchführen können, melden wir uns wieder.

Hier die Einladung zum Download, der Kurz-Jahresbericht und das Jahresprogramm 2021.

Weiter möchten wir Sie auf den Vogel des Jahres 2021, den Steizkauz aufmerksam machen. Der Steinkauz ist eine 22 cm kleine Eule und wiegt etwa 200 g. Er hat einen Charakterkopf: kennzeichnend für das ausdrucks­starke Gesicht sind cremefarbene Überaugenstreifen und gelbe Augen. Als ursprünglicher Bewohner des Mittelmeerraums und der Steppen und Halbwüsten Asiens hat er Mitteleuropa als typischer Kultur­folger erst mit dem Menschen besiedelt. In der Schweiz trifft man ihn ­heute noch in den Hochstammobstgärten der Ajoie, den Eichenhainen des Kantons Genf, den Niederungen des Tessins und ­vereinzelt auch im Berner und Freiburger Seeland an. Weitere Informationen zu diesem Vogel erhalten Sie hier.

Weitere interesante Informationen aus der Vogelwelt erhalten Sie im neuesten Newsletter Januar des BirdLife Schweiz / SVS.

Die Vogelgrippe ist wieder im Bodenseegebiet aufgetreten ( Thurgauer Zeitung / Tagblatt vom 11.01.2021 ). Mittlerweile ist ein zweiter Vogel gefunden worden. Tote Vögel nicht anfassen, sondern der Wildhut bzw. Polizei melden.

Vorstand

Sie sind interessiert an Vögeln, an der Natur, oder allgemein an
Umweltschutzfragen?

Sie arbeiten gerne in einem Team mit Gleichgesinnten?
Sie bringen gerne Ideen ein?
Warum dann nicht in unserem Verein mitarbeiten?

Für unseren Vorstand suchen wir neue Mitglieder

Besondere ornithologische Kenntnisse sind nicht erforderlich.
Interessentinnen und Interessenten melden sich bitte für weitere Auskünfte
bei unserer Präsidentin :
Erica Willi, Höhenstrasse 19, 9320 Arbon, Tel. 071-446 67 21

Weitere Vorstandsmitglieder:

Wiborada Beck, 9320 Arbon, 071-280 06 67,
Siegfried Hönisch, 9320 Arbon, 071-446 82 03,
Fernando Lopez, 9320 Arbon, 079 286 03 38,
Laurenz Winkler, 9320 Arbon, 071-446 54 82,
Claudi Zuppiger, 9306 Freidorf, 071-450 00 63,

Wildvogelpflegestation

Die St.Galler Wildvogelpflegestation hat am 2. November ihren Betrieb wieder aufgenommen. Verletzte, kranke und verwaiste einheimische Wildvögel werden in den Räumlichkeiten des Naturmuseums St.Gallen und auf einer angrenzenden Parzelle gepflegt. Ziel ist die möglichst rasche Auswilderung der Tiere. Der Pflegebetrieb der Station wird von der Tierärztin des Walter Zoos geleitet. 365 Tage im Jahr kümmern sich Tierpfleger des Walter Zoos in Zusammenarbeit mit Zivildienstleistenden oder freiwilligen Helfern um verletze Wildvögel. Sie sind für die Kontrolle, Reinigung, Fütterung und Pflege der Tiere verantwortlich.

Wenn ein kranker oder verletzter Wildvogel aufgefunden wird, soll dies direkt dem Notfalltelefon 076-441-34-23 gemeldet werden. Das Telefon ist von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr täglich betreut. Ausserhalb dieser Zeiten finden Sie unter www.wildvogelpflegestation.ch Informationen für die Betreuung der Vögel. (tagblatt.ch, 23.11.20)

Igel gefunden

Igel gefunden?

Seit dem 01.07.2020 besteht im „Walter Zoo“ Gossau eine Igelpflegestation (www.igelpflegestation.ch).

In der Igelpflegestation werden pflegebedürftige Igel nur nach telefonischer Voranmeldung ( +41 76 573 65 21, 9.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr ) aufgenommen und behandelt, bis sie wieder gesund genug sind, um sie dem Finder zur Wiederauswilderung zurückzugeben.

Weitere Infos, siehe hier.

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