Aktuelle Nachrichten

HV 2019

HV 2019

An der HV 2018 wurden die Anwesenden wegen einer eventuellen Verschiebung der HV befragt.

Das Ergebnis war, dass sich eine Mehrheit für die Beibehaltung des Samstagnachmittags am letzten Wochenende des Monats Februar aussprachen.

Die HV 2019 findet somit am 23.02.2019, ab 14:00 Uhr wie bisher im Mehrzweckraum der Säntisturnhalle statt.

Stand-Up-Paddling: Nur Motorboote sind schlimmer für Vögel

Stand-Up-Paddling: Nur Motorboote sind schlimmer für Vögel

Eine Masterarbeit aus Deutschland bescheinigt der Trendsportart des Stehpaddelns ein hohes Störpotenzial für Wasservögel. Das deckt sich mit einem Bericht der Vogelwarte Sempach. Es brauche klarere Informationen für Wassersportler, mahnt der Sprecher der Vogelwarte.

Im Vergleich mit anderen Wassersportarten wie Rudern oder Segeln habe Stand-Up-Paddling (SUP) eine überdurchschnittlich hohe Störwirkung auf Wasservögel, attestiert eine Masterarbeit aus Deutschland. Die Studie im Auftrag des Landesbundes für Vogelschutz berichtet zum Beispiel von einem Fall am Bodensee, wo ein Stehpaddler Vögel aus 1,5 Kilometern Entfernung aufschreckte. Noch stärker würden die Tiere nur von Motorbooten gestört, so Studienautor Matthias Bull.

Eine systematische Erhebung für die Schweiz gibt es zwar noch nicht, aber ein Bericht der Vogelwarte Sempach kommt zu einem ähnlichen Fazit: Ein einzelner Stand-Up-Paddler könne tausende Wasservögel aufscheuchen, selbst aus über einem Kilometer Distanz, heisst es da. Dabei könne es auch zu Kettenreaktionen kommen: Die empfindlichsten Vogelarten können eine Flucht auch bei unempfindlicheren Arten auslösen.

  Auf dem See fehlen Hinweisschilder: Stand-Up-Paddler können unwissentlich zu nah an bedeutende Wasservogelgebiete paddeln. Ihre Silhouette ist weithin sichtbar. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Stehen stört mehr als Sitzen

Im Vergleich zu Paddel- oder Ruderbooten liegen die belegten Fluchtdistanzen der Vögel – also die Distanzen, bei denen sie die Flucht ergreifen – demnach um ein Vielfaches höher. «Das Problem ist, dass beim Stand-Up-Paddeln die Silhouette des Menschen weithin sichtbar ist», erklärt Livio Rey, Sprecher der Vogelwarte, im Gespräch mit der Agentur Keystone-SDA. Ein Schwarm habe zudem viele Augen, die die Silhouette erspähen können. Fliegen einzelne Vögel auf, folgen die anderen.

Da der Trendsport immer beliebter und vermehrt ganzjährig ausgeführt wird, scheuchen SUPs auch im Winter Wasservögel auf. Einer Zeit also, während der die Vögel keine Energie verschwenden sollten. Werden die Vögel in bestimmten Gebieten immer wieder gestört, meiden sie diese Gebiete anschliessend. Gerade für sensible Arten wird der Lebensraum dadurch noch knapper als er es ohnehin schon ist.

Gewöhnung nicht möglich

An Kursschiffe und Motorboote mit festen Routen können sich Wasservögel eher gewöhnen, so Rey weiter. An die völlig unvorhersehbaren Bewegungen der Stand-Up-Paddler jedoch nicht. Die Vogelwarte plädiert wegen des hohen Störpotenzials für ein Verbot von SUP in bedeutenden Wasservogelgebieten und in einer Pufferzone von mehr als einem Kilometer um diese herum.

Die Bewegung in der Natur wolle man dabei niemanden verwehren, so Rey. Es gebe genug Gebiete, wo SUPs unproblematisch seien. Das Problem sei vor allem, dass es den Wassersportlern an Informationen fehle, wo Stand-Up-Paddeln problematisch ist und wo nicht.

«Für Wanderungen gibt es Tourenvorschläge und Informationstafeln für Schutzgebiete, die über Verhaltensregeln aufklären – auf einem See gibt es keine solchen Vorschläge oder Schilder.» Die Vogelwarte werde deshalb das Gespräch mit Behörden und betroffenen Organisationen suchen, um auszuloten, wie die Sensibilisierung der Wassersportler verbessert werden könne.

Quelle . Tagblatt / Thurgauer Zeitung 02.01./03.01.2019

Beschränkte Freiheit für Drohnen

Beschränkte Freiheit für Drohnen

Nachdem nun in der Steinacher Bucht auch auf Steinacher Seite die Naturschutzgebietstafeln stehen, möchte der Verein mit diesem kurzen Beitrag auch auf das Problem von Störungen durch Drohnen über Naturschutzgebiete aufmerksam machen.

Für Drohnen gibt es im Kanton Thurgau mehrere Sperrzonen. Dies betrifft die Umgebung der Flugplätze Friedrichshafen und Altenrhein, sowie die verschiedenen Vogelschutzreservate am Bodenseeufer.

Der Flugplatz Friedrichshafen schränkt den Betrieb der Drohnen am Bodenseeufer zwischen Landschlacht und Salmsach ein, und der Flugplatz Altenrhein auf dem See und über Land bis Roggwil (blau). In diesen Zonen dürfen die Drohnen nicht höher als 150 m fliegen.

Gar keine Ausnahme, d.h. fliegen ist verboten, gibt es in den Vogelreservatszonen von Eschenz bis Rheinklingen, sowie in der Steinacher und Rorschacher Bucht (ocker), siehe auch Abbildung.

Auszug aus „Beschränkte Freiheit für Drohnen über Thurgauer Himmel“, Thurgauer Zeitung vom 15.10.2018

Siehe auch „Zivile Drohnen – Herausforderungen und Perspektiven», 2018 vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich

Internationaler Zugvogeltag 2018

Internationaler Zugvogeltag 2018

Anlässlich des Int. Zugvogeltages vom 06.10.2018 konnte der NVS Meise ca. 55 Personen am Stand begrüssen und mit ihnen interessante Diskussionen führen.

Beobachtet wurden an diesem Tag rund 1’500 Vögel in der Bucht. Am häufigsten vertreten waren die Blässhühner mit ca. 540 Vögeln, gefolgt von den Lachmöwen ( 340 ) und den Kolbenenten mit ca. 170 Tieren.

Schweizweit wurden über 4’100 Personen an den 58 Beobachtungs- und Informationsständen gezählt. Dabei konnten über 145’00 Vögel gesehen und gezählt werden. Die Ergebnisse aller Anlässe in der Schweiz können hier eingesehen werden.

 

Pflanzenkurs

Pflanzenkurs

Wie oft würden wir gerne die Blütenpflanzen kennen, welche uns am Wegrand, auf der Wiese oder im Wald begegnen!
In diesem fundierten Kurs wird der selbständige Umgang mit einem gut verständlichen und systematisch aufgebauten
Pflanzenbestimmungsbuch gelernt. So können unbekannte Pflanzen selber herausgefunden werden. Die wichtigsten
Pflanzenfamilien und die Grundlage der Pflanzensystematik werden bekannt gemacht.
Kosten für den ganzen Kurs, inklusive Buch „Grundkurs Pflanzenbestimmung“ von Rita Lüder und weiteres Kursmaterial:
Fr. 260.- für Mitglieder,

Fr. 290.- für Nichtmitglieder.

Leitung: Laurenz Winkler, Biologe, Arbon

Total 9 Theorieabende u. 3 Exkursionen
Daten 2018: 24.08. und 14.09. Theorie
Kursort: BBZ Arbon, Zeit: 19 – 21.15 Uhr
10 weitere Termine von März bis Juni 2019 werden mit den Teilnehmenden am Kursanfang festgelegt
Exkursionen: jeweils am Samstagmorgen in der Umgebung von Arbon, ca. 3 Std
Anmeldungen bis 30. Juni 2018 an: praesident@meisearbon.ch oder Erica Willi 071 446 67 21
Platzzahl beschränkt.

Bartgeier-Exkursion

Bartgeier-Exkursion

Mit einer Flügelspannweite von fast 3 m ist der Bartgeier der grösste Greifvogel im Alpenraum. Aufgrund seiner Grösse und seiner imposanten Erscheinung, mit dunklem Bart und scharfem Schnabel, hat man dieser Art über lange Zeit einiges zugetraut. So wurde der Bartgeier selbst in naturwissenschaftlichen Lehrbüchern lange als blutrünstig beschrieben, der mit Leichtigkeit Lämmer, Ziegen, selbst Kinder in den Krallen von einem Berge zum anderen tragen würde. Er wurde daher intensiv verfolgt, bis er anfangs des 20. Jahrhunderts gänzlich aus den Alpen verschwunden. Heute ist dieses falsche Bild korrigiert, und der imposante Alpenbewohner ist wieder bei uns heimisch. Dies dank einem Wiederansiedlungsprojekt, das 1978 in Morges am Genfersee seinen Anfang nahm und 1986 zu einer ersten Aussetzung in Österreich führte. Obwohl das Projekt inzwischen grosse Fortschritte gemacht hat, heute leben im gesamten Alpenraum wieder ca. 220 bis 250 Tiere, ist die Wiederansiedlung noch nicht abgeschlossen.

Nach dem Vortrag von David Jenny an der vergangenen Hauptversammlung kann am Sonntag, den 03.06.18 unter der Führung des ortskundigen Meinrad Peter im Engadin der Lebensraum der Bartgeier erlebt werden und mit etwas Glück können wir den grössten Vogel der Schweiz und seine Jungen in / an einem Horst live beobachtet werden.

Leichte Wanderung mit gutem Schuhwerk. Reise auf eigene Kosten. Beitrag für Führung für Vereinsmitglieder und Familienangehörige 15.- CHF, sonst 20.- CHF pro Person, Kinder bis 16 Jahre gratis.

Abfahrt mit dem Zug um 06:40 Uhr ab Arbon. Rückkehr 20.17 Uhr in Arbon.

Anmeldung bis 25.05.18 an Erica Willi, Tel. 071-446 67 21 oder praesident@meisearbon.ch

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