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Bartgeier-Exkursion

Bartgeier-Exkursion

Mit einer Flügelspannweite von fast 3 m ist der Bartgeier der grösste Greifvogel im Alpenraum. Aufgrund seiner Grösse und seiner imposanten Erscheinung, mit dunklem Bart und scharfem Schnabel, hat man dieser Art über lange Zeit einiges zugetraut. So wurde der Bartgeier selbst in naturwissenschaftlichen Lehrbüchern lange als blutrünstig beschrieben, der mit Leichtigkeit Lämmer, Ziegen, selbst Kinder in den Krallen von einem Berge zum anderen tragen würde. Er wurde daher intensiv verfolgt, bis er anfangs des 20. Jahrhunderts gänzlich aus den Alpen verschwunden. Heute ist dieses falsche Bild korrigiert, und der imposante Alpenbewohner ist wieder bei uns heimisch. Dies dank einem Wiederansiedlungsprojekt, das 1978 in Morges am Genfersee seinen Anfang nahm und 1986 zu einer ersten Aussetzung in Österreich führte. Obwohl das Projekt inzwischen grosse Fortschritte gemacht hat, heute leben im gesamten Alpenraum wieder ca. 220 bis 250 Tiere, ist die Wiederansiedlung noch nicht abgeschlossen.

Nach dem Vortrag von David Jenny an der vergangenen Hauptversammlung kann am Sonntag, den 03.06.18 unter der Führung des ortskundigen Meinrad Peter im Engadin der Lebensraum der Bartgeier erlebt werden und mit etwas Glück können wir den grössten Vogel der Schweiz und seine Jungen in / an einem Horst live beobachtet werden.

Leichte Wanderung mit gutem Schuhwerk. Reise auf eigene Kosten. Beitrag für Führung für Vereinsmitglieder und Familienangehörige 15.- CHF, sonst 20.- CHF pro Person, Kinder bis 16 Jahre gratis.

Abfahrt mit dem Zug um 06:40 Uhr ab Arbon. Rückkehr 20.17 Uhr in Arbon.

Anmeldung bis 25.05.18 an Erica Willi, Tel. 071-446 67 21 oder praesident@meisearbon.ch

Stunde der Gartenvögel

„Stunde der Gartenvögel“

Haben Sie sich auch schon gefragt, welche Vögel im Gebüsch in Ihrem Garten und rund um Ihr Haus nisten und brüten? Wer in der Wiese nach Würmern und Insekten sucht? Wer die Bäume und Sträucher nach Raupen und anderem essbaren absucht? Wessen Gesang Sie morgens beim Aufwachen hören und warum Vögel überhaupt singen?

Am Wochenende 04. – 06. Mai 2018 ruft der SVS / BirdLife Schweiz die Bevölkerung zum Mitmachen bei der „Stunde der Gartenvögel“ auf und ruft die Bevölkerung dazu auf, eine Stunde lang die Vögel im Garten oder in einem Park zu zählen.

Auf einer Minisafari rund um den Arboner Stadtweiher am Freitagabend, 04.05.18, bietet der NVS Meise Arbon allen Interessierten die Möglichkeit, an dieser Aktion teilzunehmen. Treffpunkt ist um 18:30 Uhr am Café Weiher. Bei der ca. 1 Stunde dauernden Exkursion wird dann jede Vogelart und Anzahl die gesehen oder gehört werden notiert: vom Hausspatz bis zum vorbeifliegenden Mäusebussard, vom Rotkehlchen bis zur Türkentaube. Zudem kann man sich über Möglichkeiten informieren, wie man die Natur rund ums Haus fördern kann.

Die Anzahl notierter Arten und Individuen werden dann an den SVS Birdlife gemeldet.

Vorschau auf 03.06.2018: ganztägige Exkursion ins Engadin zu den Bartgeiern, siehe Seite Jahresprogramm

Newsletter BirdLife Schweiz vom 19.03.2018

Newsletter BirdLife Schweiz vom 19.03.2018

Auch wenn Frau Holle gerade die Schweiz mit einer letzten Schneepracht überzieht: Der Frühling ist da – und bereits sind die ersten Zugvögel eingetroffen. Schwarzmilane balzen, Buchfinken singen und Störche haben mit dem Ausbessern ihres Horstes begonnen. Und wann kommen wohl die ersten Rauchschwalben an? Melden Sie ihre ersten Sichtungen von Schwalben, Störchen und drei weiteren Arten unter www.birdlife.ch/springalive – und beobachten Sie auf der gleichen Website, wo in Europa der Frühling schon Einzug gehalten hat.

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihren Support!

Stefan Bachmann
BirdLife Schweiz

Wiedingstr. 78, Postfach, 8036 Zürich, 044 457 70 20, svs@birdlife.ch, www.birdlife.ch

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Arbons grüne Lungen

Arbons Grüne Lungen
Fortsetzung
Am ersten Abend zu diesem Thema im November 17 wurden von den Anwesenden viele Ideen genannt, wie Arbons Grau grüner und das Grün umweltfreundlicher werden könnte.
Jetzt ist die richtige Zeit, um Konkretes zu planen: Wie packe ich ein solches Projekt an? Wen muss ich mit ins Boot holen, wen um Erlaubnis fragen? Wie gelange ich mit Anliegen an die Behörden, die Stadtverwaltung? Zusammen wird nach möglichen Wegen zur Verwirklichung von mehr Natur in Arbon gesucht.  Doch auch  ein Blumenkistchen auf dem Balkon mit einheimischen Wildpflanzen, eine umweltfreundliche Gartenecke oder eine Baumscheibe für Insekten zu gestalten ist ein erster Schritt dazu.
Am Donnerstag, 22.02 trafen sich die Teilnehmer wieder im UNIA-Lokal an der Promenadenstrasse Arbon und haben verschiedene Arbeitsgruppen gebildet. Sobald Neuigkeiten verfügbar sind, werden sie auch hier veröffentlicht.
Laurenz Winkler, Biologe und Erica Willi-Castelberg

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