Aktuelle Nachrichten

Morgenexkursion 21.04.2018

Morgenexkursion auf dem Eichenpfad im Güttinger Wald

Der prächtige Güttinger Wald gefällt durch seine Natürlichkeit und mächtigen alten Eichen. Mittels acht Orientierungstafeln wird auf die Besonderheiten des Eichenwaldes und dessen Bewirtschaftung hingewiesen. An verschiedenen Bestandesbildern kann sich der Besucher überzeugen, dass auch die junge Eichengeneration gut vertreten ist.

Der Rundgang von etwa eineinhalb Stunden führt auch an der 90-jährigen Versuchsfläche von Stiel-und Traubeneichen vorbei. Als Besonderheit gilt die vierstämmige Eiche, Vierer-Eiche genannt, die aus jenen Zeiten stammt, als der Wald noch hauptsächlich Brennholz zu produzieren hatte.

Nebst dem Erholungswert bietet der Güttinger Wald auch viel Anschauungsmaterial. Nadelholz und Laubholz sind vielfach gut gemischt und seltene Baumarten sind früher schon gefördert worden. Die Eichen wurden früher nicht nur des edlen Holzes wegen gepflanzt, sondern dienten auch als Fruchtbäume. Mehl aus Eicheln diente zum Beispiel den Germanen als Speise. Im Mittelalter trieb man die Schweine in den Wald. Diese mästeten sich an den von ihnen sehr geschätzten Eicheln, was eine vorzügliche Fleischqualität hervorbrachte. In Notzeiten dienten geröstete Eicheln als Ersatz für Kaffee. Die Gerbstoffe in der Rinde konnte der Gerber für die Gewinnung des Leders einsetzen und sogar als Heilmittel fanden Eicheln Verwendung.

Treffpunkt, Zeiten siehe hier

Newsletter BirdLife Schweiz vom 19.03.2018

Newsletter BirdLife Schweiz vom 19.03.2018

Auch wenn Frau Holle gerade die Schweiz mit einer letzten Schneepracht überzieht: Der Frühling ist da – und bereits sind die ersten Zugvögel eingetroffen. Schwarzmilane balzen, Buchfinken singen und Störche haben mit dem Ausbessern ihres Horstes begonnen. Und wann kommen wohl die ersten Rauchschwalben an? Melden Sie ihre ersten Sichtungen von Schwalben, Störchen und drei weiteren Arten unter www.birdlife.ch/springalive – und beobachten Sie auf der gleichen Website, wo in Europa der Frühling schon Einzug gehalten hat.

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihren Support!

Stefan Bachmann
BirdLife Schweiz

Wiedingstr. 78, Postfach, 8036 Zürich, 044 457 70 20, svs@birdlife.ch, www.birdlife.ch

Hier gehts es zum Newsletter

Arbons grüne Lungen

Arbons Grüne Lungen
Fortsetzung
Am ersten Abend zu diesem Thema im November 17 wurden von den Anwesenden viele Ideen genannt, wie Arbons Grau grüner und das Grün umweltfreundlicher werden könnte.
Jetzt ist die richtige Zeit, um Konkretes zu planen: Wie packe ich ein solches Projekt an? Wen muss ich mit ins Boot holen, wen um Erlaubnis fragen? Wie gelange ich mit Anliegen an die Behörden, die Stadtverwaltung? Zusammen wird nach möglichen Wegen zur Verwirklichung von mehr Natur in Arbon gesucht.  Doch auch  ein Blumenkistchen auf dem Balkon mit einheimischen Wildpflanzen, eine umweltfreundliche Gartenecke oder eine Baumscheibe für Insekten zu gestalten ist ein erster Schritt dazu.
Am Donnerstag, 22.02 trafen sich die Teilnehmer wieder im UNIA-Lokal an der Promenadenstrasse Arbon und haben verschiedene Arbeitsgruppen gebildet. Sobald Neuigkeiten verfügbar sind, werden sie auch hier veröffentlicht.
Laurenz Winkler, Biologe und Erica Willi-Castelberg

Der Bartgeier ist zurück

Der Bartgeier ist zurück
Mit einer Flügelspannweite von fast 3 m ist der Bartgeier der grösste Greifvogel im Alpenraum. Aufgrund seiner Grösse und seiner imposanten Erscheinung, mit dunklem Bart und scharfem Schnabel, hat man dieser Art über lange Zeit einiges zugetraut. So wurde der Bartgeier selbst in naturwissenschaftlichen Lehrbüchern lange als blutrünstig beschrieben, der mit Leichtigkeit Lämmer, Ziegen, selbst Kinder in den Krallen von einem Berge zum anderen tragen würde. Er wurde daher intensiv verfolgt, bis er anfangs des 20. Jahrhunderts gänzlich aus den Alpen verschwunden. Heute ist dieses falsche Bild korrigiert, und der imposante Alpenbewohner ist wieder bei uns heimisch. Dies dank einem Wiederansiedlungsprojekt, das 1978 in Morges am Genfersee seinen Anfang nahm und 1986 zu einer ersten Aussetzung in Österreich führte. Obwohl das Projekt inzwischen grosse Fortschritte gemacht hat, heute leben im gesamten Alpenraum wieder ca. 220 bis 250 Tiere, ist die Wiederansiedlung noch nicht abgeschlossen. Viele weitere interessante Einzelheiten über die Biologie, das Leben dieses stolzen Vogels und dem Stand der Wiederansiedlung, besonders in der Schweiz, berichtet am Sa. 24.02.18 David Jenny, Biologe, Dr. phil. nat. aus Zuoz, welcher seit Jahren für das Bartgeiermonitoring in Graubünden für die Stiftung „Pro Bartgeier“ verantwortlich ist. Siehe auch www.bartgeier.ch Vor diesem Vortag, der ca. 15:15 Uhr beginnt, führt der Natur- und Vogelschutz Meise Arbon und Umgebung ab 14:00 Uhr seine Hauptversammlung im Mehrzwecksaal der Säntisturnhalle in Arbon durch, zu der alle Mitglieder recht herzlich eingeladen sind. Neben den üblichen statutarischen Punkten wie Jahresbericht und Finanzen stehen diesmal auch wieder Wahlen zum Vorstand an.

Kommentare sind geschlossen