31.03.23: 1. Meise Stamm – nicht nur für Mitglieder
13 Personen trafen sich am Freitagabend, 31. März im Planet One zum ersten Meise Stamm. Rund um den Tisch herrschte reges Gespräch. Der Vorstand freut sich, dass dieses neue „Format“ angenommen wurde und hofft, dass es sich als Gesprächsforum für alle an Natur und Mitwelt Interessierten etabliert.
Immer am letzten Freitag des Monats lädt die „Meise“ zum Austausch ein über Natur, Umweltentwicklungen, lokalpolitische Themen und Aktualitäten, im PlanetOne an der Schlossgasse in Arbon.
26.03.23: Den Spechten hinterher – Exkursion in die Allmend Frauenfeld
Vom kühlen Regenwetter liessen sich die 18 Teilnehmenden nicht abschrecken. Zu sehr wollten sie alle die 6 Spechtarten, die in diesem Naturschutzgebiet vorkommen, mal sehen. Andrej Binz aus Frauenfeld, bestens mit diesem Gebiet vertraut, führte uns vom Bahnhof her der Murg entlang, erst durch den Murg-Auenpark und dann weiter bis zu deren Einmündung in die Thur. Wir haben viel erfahren von den Aufwertungsmassnahmen im Stadtgebiet und den Renaturierungsplänen im Gebiet von Thur und Murg. Die Aktivitäten des Bibers waren auf Schritt und Tritt eindrücklich zu sehen. Zum Schönsten gehörte der weitläufige, meist belassene Auenwald im Schutzgebiet. Das zahlreiche Totholz und die von Moos überwachsenen Stämme im nassen Unterholz, wo Bärlauch, Buschwindröschen und Schlüsselblumen spriessten, liessen erahnen, wieviel Leben hier verborgen liegt. Im nicht ablassenden Dauerregen waren es aber einzig Kleiber, Buchfink, Zaunkönig und Zilpzalp, die zu vernehmen waren, und nicht die unterschiedlichen Trommelwirbel der zahlreichen Spechtarten. Nichtsdestotrotz kamen wir nach über drei Stunden, beglückt vom Exkursionsmorgen, im Restaurant an, während draussen endlich die Sonne den Regen vertrieb.
18.03.2023: Waldgwunder
Lauter „Gwundernasen“ konnte Laurenz Winkler an diesem ersten Anlass begrüssen. Nach einer kurzen Einstimmung auf dem weichen Waldboden unter den lichten Kronen unterschiedlicher Nadelbäume machten sich die Teilnehmenden auf, das erwachende Leben an diesem herrlichen Frühlingstag zu entdecken. Mit geschärften Sinnen ging es auf verschlungenen Trampelpfaden weiter, wo Wundersames Anlass zum Staunen bot und Fragen aufkommen liess, die gemeinsam und mit dem Wissen des Leiters erörtert wurden. Borken und Rinden verschiedener Baumarten rückten in den Fokus und führten hin zum Lebenszyklus der Gehölze. Wohlriechende und eigenartige Düfte, süsslich-milde und bittere Geschmäcker erweckten die Wahrnehmungskanäle. Frühblüher, auffliegende Admirale und Zitronenfalter zeigten, wie sehr die Märzensonne die Natur aus dem Winterschlaf lockte. Die Schar der Gwundernasen schien kaum genug zu bekommen, so dass sie erst nach drei Stunden voller glücklicher Sinneseindrücke sich auf den Heimweg machte.
Die nächste „Waldgwunder“-Veranstaltung wird am 21. Oktober um 13:30 ebenfalls im Roggwiler Wald stattfinden.